Diese Begriffe sollten Sie vor dem Kauf eines LCD Fernsehers kennen!

 

Bei Ihrer Suche nach Ihrem neuem LCD Fernseher, werden Sie auf viele neue Begriffe stoßen. Grundsätzlich sollten Sie sich beim Kauf für einen "Full HD" LCD Fernseher entscheiden. Informationen zu "HD ready" stellen wir Ihnen im Bereich "HD ready" zur Verfügung.

 

Zusätzlich gibt es noch viele weitere Begriffe und wir wollen Ihnen die wichtigsten kurz erklären:

 

16:9

Am Kinoformat orientiertes Seitenverhältnis von Breitbild-Displays für die vollständige Darstellung von Kino Filmen.

 

AUFLÖSUNG

 

Das bislang übliche PAL-Fernsehsystem zerlegt TV-Bilder in 576 Zeilen mit typischerweise 768 Bildpunkten. Für die immer größeren Displayformate moderner Fernseher ist diese Bildauflösung zu grob. Hoch auflösendes Fernsehen (HDTV) arbeitet deshalb mit 1280 x 720 oder sogar 1920 x 1080 Bildpunkten.

 


 
BETRACHTUNGSWINKEL

 

Vor allem bei LCD-Fernsehern kann es vorkommen, dass das Bild bei seitlicher Betrachtung (also wenn Zuschauer nicht exakt vor dem Display sitzen) stark an Kontrast verliert. Moderne LCDs erlauben aber einen sehr hohen Betrachtungswinkel. Bis zu 176° kontrastreicher Bildgenuss aus nahezu jeder Sitzposition.

 

BILDDIAGONALE

 

Zur Angabe der Größe von Displays ist es üblich, die Diagonale – also den Abstand der linken unteren Ecke zur rechten oberen Ecke – in Zoll oder Zentimeter zu nennen.

 

DIGITALEMPFANG

 

Digital-TV wird über die Sendetechnik DVB (Digital Video Broadcast) ausgestrahlt. Je nach Übertragungsweg gibt es unterschiedliche Versionen: DVB-S für Satelliten-Übertragung (das neuere DVB-S2 ist zusätzlich für HDTV ausgelegt), DVB-C für Kabel (engl. Cable) und DVB-T für Antenne (terrestrisch).

 

DVI-D, DVI-I

 

Manche Fernseher besitzen die digitale Schnittstelle Digital Visual Interface. Unterstützt das Gerät über das Kopierschutzverfahren HDCP, kann die DVI-Buchse als Ersatz für HDMI dienen. Die Variante DVI-D (Digital) akzeptiert nur digitale Videosignale, DVI-I (Integrated) zusätzlich auch analoge.

 

HDMI/HDCP

 

Das High Definition Multimedia Interface“ ist eine digitale Schnittstelle für Bild und Ton. In Zukunft dürfte sie der wichtigste Anschluss am Fernseher werden vor allem für HDTV-Signale. HDMI Buchsen erkennen und entschlüsseln den digitalen Kopierschutz HDCP (High Bandwidth Digital Content Protection).

 


 
HDTV

 

High Definition Television“ (deutsch: hoch auflösendes Fernsehen) bezeichnet TV-Ausstrahlungen mit 1280 x 720 Pixeln als Vollbilder (720p) oder 1920 x 1080 Pixel im konventionellen Halbbildverfahren (1080i, siehe Interlaced/Progressive). Der Empfang ist per Satellit (DVB-S) oder Kabel (DVB-C) möglich.

 

INTERLACED/PROGRESSIVE

 

Bisherige TV-Signale zeigen zuerst alle ungeradzahligen und dann alle geradzahligen Bildzeilen. Dieser Trick namens Zeilensprung (englisch Interlaced) erlaubt flüssigere Bewegungsdarstellung, kann jedoch Flimmern verursachen. Moderne Displays können Bildzeilen daher auch nacheinander (progressive) zeigen.

 

KONTRASTWERT

 

Dieser Wert wird bei Displays und Projektoren angegeben und bezeichnet das Verhältnis der dunkelsten (schwarzen) zu den hellsten (weißen) Bildanteilen. Moderne Displays erreichen Werte von 3000:1 oder höher.   - Dynamischer Kontrast: Hier wird die Helligkeit der Hintergrundbeleuchtung mit einbezogen. In dunklen Szenen wird sie entsprechend reduziert und in hellen Szenen entsprechend erhöht.

 

LEBENSDAUER

 

Als Lebensdauer von Flat-TVs gibt man die Zeit an, bis die ursprüngliche Leuchtstärke auf die Hälfte gesunken ist. Aktuelle Plasma-TVs erreichen etwa 30.000 Stunden, LCD-TVs können mit 60.000 Stunden sogar doppelt so lange halten. Damit bieten beide Technologien eine höhere Lebensdauer als Röhren-TVs.

 

NTSC

 

Das „National TV Standards Committee“ legte in den USA 1953 den Farbfernseh-Standard fest. Das Verfahren unterscheidet sich in einigen Details vom europäischen PAL-System: Ein NTSCVollbild besteht aus 480 sichtbaren und insgesamt 525 Zeilen. Pro Sekunde werden 60 Halbbilder angezeigt. Im Vergleich zu PAL ist das System anfälliger gegen Farbstörungen.

 


 
OLED

 

„Organic Light Emitting Diodes“. Für die Zukunft geplante Technologie für Flach-Displays, die mit organischen, selbst leuchtenden Polymeren arbeitet. OLED-Displays sollen bei geringerem Energieverbrauch höhere Leuchtstärken erreichen als heutige LCD- oder Plasma-Schirme.

 

PAL

 

„Phase Alternating Line“. Seit 1963 in Deutschland und anderen europäischen Ländern übliches Farb-TV-System. Es verwendet 576 sichtbare Bildzeilen, mit den für Verwaltungs-Signale genutzten Zeilen besteht ein Vollbild aus 625 Zeilen. Pro Sekunde werden 50 Halbbilder gezeigt. Der Name besagt, dass die Phasenlage des Farbsignals von Bildzeile zu Bildzeile wechselt.

 

REAKTIONSZEIT

 

Die Reaktionszeit (auch Schaltzeit oder response time) bezeichnet die Zeit, die ein Bildpunkt (Pixel) benötigt um seinen Zustand zu wechseln. Sie wird in Millisekunden (ms) gemessen

 

SIGNALVERARBEITUNG

 

Die von externen Zuspielern angelieferten Videosignale muss die Elektronik des Fernsehers oder Video-Projektors für die jeweilige Darstellungs-Technologie aufbereiten. Zu den Aufgaben der Signalverarbeitung zählen unter anderem die „Skalierung“ auf die benötigte Bildauflösung und die Umwandlung von Interlaced-Signalen für progressive Darstellung sowie die Ansteuerung des Panels oder der Projektions-Technik. Die Leistung der Signalverarbeitung ist entscheidend für die Bildqualität.

 

ZOLL

 

Vor allem asiatische Hersteller geben Bildschirmdiagonalen gern in der US-amerikanischen Einheit Zoll (inch) an. Ein Zoll entspricht 2,54 Zentimeter. Die wichtigsten typischen Größen von 16:9-Displays: 26 Zoll (66 cm), 32 Zoll (81 cm), 37 Zoll (94 cm), 42 Zoll (106 cm), 50 Zoll (127 cm), 65 Zoll (165 cm).

 

Quelle:

 

Sharp Electronics Europe GmbH, www.sharp.de

 

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